Der Nahe Osten und Nordafrika (MENA, Middle East and North Africa) sind nach den regionsweiten Unruhen, die das gesamte Jahr 2011 charakterisierten und sich auch 2012 fortsetzen, weiterhin in Bewegung. Der „Arabische Frühling“ hat sich auf unterschiedliche Weise manifestiert, ist aber weitgehend demselben Muster gefolgt: Durch Proteste, Streiks und sogar bewaffnete Auflehnung wurde Forderungen nach Reform, Transparenz und mehr Mitbestimmung Nachdruck verliehen. In einigen Fällen hat dies zum Sturz von autoritären Regimes geführt, die die politische Landschaft der Region seit Jahrzehnten dominiert hatten. In anderen ist die Büchse der Pandora geöffnet worden, die sich nun nicht mehr schließen lässt.

Libyen war das erste Land in der Region, das einen Regimewechsel erreichte, wenn auch durch militärischen Konflikt. Ägypten und Tunesien gelang der Führungswechsel durch anhaltende Proteste und anschließende „freie“ Wahlen (im November 2011 bzw. Oktober 2011). Unterdessen setzen sich die Rufe nach Reform in Marokko und Algerien fort, ebenso wie in der Mehrheit der Golfstaaten (Jordanien, Kuwait, Katar, VAE, Oman und Saudi-
Arabien). Brutale Maßnahmen der Regierungen zur Niederschlagung der Proteste gehen weiter in Syrien (wo der oppositionelle Syrische Nationalrat, SNC, um internationale Hilfe zur Absetzung von al-Assad bittet), im Jemen (wo im Vorfeld der nach Salehs Rücktritt organisierten Wahlen ein Sicherheitsvakuum entstanden ist) und in Bahrain (wo der erste Jahrestag des Beginns der Oppositionsproteste täglich neue Proteste auslöst).

Anderswo stehen Länder wie der Iran (der sich auf Wahlen im März 2012 vorbereitet), der Irak (von dem nach dem Rückzug der US-Truppen eine große Umstellung verlangt wird), Israel und der Libanon vor eigenen innenpolitischen Problemen und bekommen gleichzeitig die Auswirkungen der Unruhen in ihren Nachbarländern zu spüren. Kurz gesagt, befindet sich die Mehrzahl der Staaten 2012 nach wie vor in einem Übergangsstadium, und es ist noch unklar, welche künftige Richtung ihre veränderten oder neuen Regierungen einschlagen werden.   

              The Inkerman Group     The Inkerman Group                    
DIE INKERMAN GROUP IM NAHEN OSTEN UND NORDAFRIKA

Seit dem Beginn der Turbulenzen stellt die Inkerman Group ihren Kunden in der gesamten Region ein breites Spektrum von Dienstleistungen zur Verfügung, wobei sie mit ihnen zusammenarbeitet, damit die Sicherheitsrisiken für die Mitarbeiter und Anlagen der Kunden reduziert und die Störungen ihres Geschäftsbetriebs möglichst gering gehalten werden können.

Die Inkerman Group verfügt über mehrere Einsatzteams in der Region und bietet ein breites Servicespektrum an:

Diskretes Sicherheitsschutzpersonal (Einsatz von ehemaligen britischen Polizei- und Militärkräften, inkl. Kommunikationsunterstützung, GPS-Ortung und medizinischer Notausrüstung zur ersten Hilfe für Kunden

Sicherheits- und Krisenplanung:

Informationsüberwachung und Berichterstattung in der gesamten Region:

Tätigkeiten in den jeweiligen Ländern werden unterstützt durch:

Krisenmanagement-Training und -Support

Training in Sicherheitsbewusstsein für Mitarbeiter und ihre Familien (in mehreren Sprachen, einschließlich grundlegender Elemente der Selbstverteidigung, Sensibilisierung für medizinische Probleme und grundlegendes Training zum Sicherheitsbewusstsein für Autofahrer)

Sicherheitstraining für das gesamte lokal beschäftigte Sicherheitspersonal, inkl. Entwicklung von Verfahrensprotokollen in Übereinstimmung mit den betrieblichen Anforderungen des Kunden

Für weitere Einzelheiten über diese Leistungen kontaktieren Sie bitte Operations@inkerman.com.

Die Abteilung „Corporate Intelligence“ (geschäftsrelevante Informationen) der Inkerman Group liefert eine zeitgerechte und umfassende Analyse von politischen, wirtschaftlichen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen, die es Organisationen ermöglicht, sich gut über aktuelle und potenzielle Gefahren informiert zu halten.

Der „MENA Examiner“ ist eine wöchentlich erscheinende Publikation, die auf vorausschauende Art die Bedrohungen und Risiken aufzeichnet, der sich die Kunden in der Region gegenübersehen. Er enthält wöchentliche Trendberichte, die sowohl den bisher zurückgelegten als auch den künftigen Weg eines jeden Landes der 18-Staaten-Region umreißen – von Marokko im Westen bis hin zum Iran im Osten. Die Publikation schätzt die Entwicklungen ein, die sich in der Region vollziehen, gibt den in diesen Ländern reisenden Personen und in ihnen tätigen Unternehmen einen umfassenden Überblick über das Ausmaß ihres Risikos und liefert eine prädiktive Analyse möglicher Folgen und Auswirkungen.